„Dorfliebe“ in Bad Sülze
Auch wenn die „Dorfliebe“ streng genommen nicht zur Stadt Bad Sülze gehört, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass das Dialogformat der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Mecklenburg-Vorpommern im Mai dort Station gemacht hat. Gemeinsam mit Moderator Jonas Schmid und Benjamin Heinke, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Vorpommern-Rügen, stand ich den Bürgerinnen und Bürgern bei einem offenen Gesprächsabend Rede und Antwort.
Der intensive Austausch hat einmal mehr gezeigt, welche Themen die Menschen vor Ort bewegen. Die Bandbreite der angesprochenen Anliegen reichte von Schlaglöchern und dem Wegfall von Einkaufsmöglichkeiten in ländlichen Regionen über die angespannte finanzielle Situation vieler Kommunen bis hin zur Sicherstellung der Notfallversorgung und dem Mangel an Hausärzten.
Gerade in herausfordernden Zeiten ist der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unverzichtbar. Deshalb haben wir nicht nur über die aktuellen Herausforderungen für unser Land gesprochen, sondern auch über die Maßnahmen der Bundesregierung, die Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen sowie anstehende Reformvorhaben. Dabei wurde deutlich: Die Menschen erwarten zu Recht, dass politische Entscheidungen spürbare Verbesserungen im Alltag bewirken und öffentliche Mittel zielgerichtet sowie effizient eingesetzt werden.
Der große Zuspruch und die zahlreichen Wortmeldungen haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Formate wie die „Dorfliebe“ sind. Diesen Dialog wollen wir auch künftig fortsetzen und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger mit nach Schwerin, Berlin und in die kommunalen Gremien nehmen.