Ein Tag mit Michael Kretschmer
Gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, meinem Bundestagskollegen Philipp Amthor und dem CDU-Landtagskandidaten für Greifswald, Torsten Heil, durfte ich einen spannenden Tag in Vorpommern verbringen.
Begonnen hat der Tag in Greifswald, wo wir uns über den Fortschritt auf der Baustelle des neuen Helmholtz-Instituts „One Health“ informiert haben. Hier entsteht unter dem Gesichtspunkt der Pandemievorsorge und -prävention ein neues Forschungszentrum, das wichtige Erkenntnisse für die Eindämmung und Bekämpfung von Krankheiten liefern wird.
Anschließend besuchten wir die Universität Greifswald und tauschten uns über die Entwicklung der Studentenzahlen sowie über aktuelle Projekte aus. Die Universität ist nicht nur ein bedeutender Standort für Forschung und Lehre, sondern mit ihrem breiten Spektrum an Studiengängen auch ein Motor für Innovation und Fortschritt. Viele Ideen, die hier entstehen, bilden die Grundlage für erfolgreiche Unternehmensgründungen und neue Arbeitsplätze.
Danach ging es gemeinsam mit Michael Kretschmer, Philipp Amthor und Torsten Heil zum Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und zur Experimentieranlage Wendelstein 7-X. Hier wird die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator betrieben, um die Eignung der Fusionsenergie für die zukünftige Energieversorgung zu erforschen.
Die Gespräche und Einblicke vor Ort haben eindrucksvoll gezeigt, welches wissenschaftliche Potenzial in Greifswald steckt. Alle drei Besuche haben deutlich gemacht, dass sich die Hansestadt zu einem herausragenden Wissenschaftsstandort entwickelt hat und seine Forschungseinrichtungen zur absoluten Spitze in Deutschland zählen. Umso mehr freue ich mich über die anerkennenden Worte von Michael Kretschmer: „Ihr müsst dafür sorgen, dass es auch so bleibt.“
Am Nachmittag stand der Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft und Kommunen im Mittelpunkt. Während eines Fachgesprächs mit Unternehmern und Verbänden im Grimmener Rathaus machte Michael Kretschmer deutlich: „Die hohen Umweltstandards und die vielen Regulierungen im Bauwesen führen nicht nur zu jahrelangen Verzögerungen bei Bauprojekten, sondern sind auch Hauptkostentreiber und damit der Grund, warum viele Gemeinden knapp bei Kasse sind.“
Seiner Ansicht nach muss das oberste Ziel sein, die Wirtschaft zu entfesseln. Denn mit Wachstum geht es insgesamt allen besser. Also runter mit den vielen Regeln! Eine Botschaft, die nicht nur in Grimmen auf große Zustimmung stieß, sondern später auch beim Bürgerdialog im Greifswalder Hotel Kronprinz auf viel Zuspruch traf.
Es müssen endlich Reformen kommen – die Zeit drängt. Diese Überzeugung vertrete ich seit Langem und setze mich auch in Berlin immer wieder dafür ein. Unsere Unternehmen, unsere Kommunen und unsere Bürgerinnen und Bürger brauchen mehr Freiräume, weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen.