Sanierung von Schwimmbädern
Bund investiert knapp 4 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommerns Schwimmbäder: nun Georg Günther (MdB) freut sich über Millionen-Förderung für Stralsund, Torgelow, Pasewalk und Röbel
Berlin / Stralsund – Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute die Förderung wegweisender Sanierungsprojekte im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten - Schwimmbäder“ (SKS-Schwimmbäder) beschlossen. Insgesamt fließen 3.930.000 Euro an Bundesmitteln nach Mecklenburg-Vorpommern. Der Bundestagsabgeordnete Georg Günther zeigt sich hocherfreut über diesen bedeutenden Erfolg für die Region.
Von den beschlossenen Fördermitteln profitiert allen voran die Hansestadt Stralsund: Mit einer Summe von genau 2.000.000 Euro bezuschusst der Bund die umfassende Sanierung und Erweiterung des Hallenbades im Stralsunder Hansedom.
Die Stadt zahlt jährlich mehr als eine Million Euro Miete, um den Hansedom für das Schul- und Vereinsschwimmen mitnutzen zu können. Ein eigenes Schwimmbad ist für die Stadt derzeit nicht finanzierbar.
Weitere 1.930.000 Euro gehen an drei wichtige Bade- und Freizeiteinrichtungen im Land: das Heidebad in Torgelow, das Freibad Lindenbad in Pasewalk sowie die Müritz Therme in Röbel (Müritz).
Der Zuspruch für das Bundesprogramm war im Vorfeld enorm. Beim zuständigen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gingen rund 939 Interessenbekundungen ein. Mit einem beantragten Gesamtvolumen von rund 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet. Dass Mecklenburg-Vorpommern in diesem harten Auswahlverfahren mit vier Projekten berücksichtigt wurde, unterstreicht die Qualität der eingereichten Konzepte und die Dringlichkeit der Maßnahmen.
In der aktuellen Tranche des SKS-Programms stellt der Bund bundesweit 250 Millionen Euro bereit, die ausschließlich für Schwimmbäder reserviert sind. Damit sollen gezielt wichtige Investitionen vor Ort angekurbelt und dem bestehenden Sanierungsstau in den Kommunen wirkungsvoll begegnet werden.
Der Bundestagsabgeordnete Georg Günther betont die enorme Bedeutung dieser Entscheidung für die Menschen vor Ort:
„Schwimmbäder sind weit mehr als reine Sportstätten, denn sie sind Orte der Begegnung, der Gesundheitsvorsorge und des gesellschaftlichen Miteinanders. Hier lernen unsere Kinder schwimmen, hier findet Schul- und Vereinssport statt und hier kommen Menschen aller Generationen zusammen. Deshalb ist es absolut richtig, dass der Bund bei der Sanierung und Modernisierung unterstützt. Wir wollen, dass Schwimmen und Schwimmunterricht auch künftig wohnortnah möglich bleiben. Die Millionen-Förderung für den Stralsunder Hansedom sowie für die Bäder in Torgelow, Pasewalk und Röbel ist ein starkes und nachhaltiges Signal für die Lebensqualität und den Zusammenhalt in unserer Heimat.“